Sehenswürdigkeiten2016-12-12T12:45:10+00:00

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung von Uvita de Osa und dem Marino Ballena Nationalpark gibt es viel zu erkunden. Entweder auf eigene Faust oder mit geführten Touren.

Hier ein Überblick über die Sehenswürdigkeiten in der Südpazifischen Zone um das Hotel Cristal Ballena.

Tour-Angebote können in der Hotel-Rezeption gebucht werden.

Marino Ballena Meeresnationalpark

Der Marino Ballena Meeresnationalpark ist bekannt für seine Buckelwale und die vielen Ausflugsmöglichkeiten

Der Marino Ballena Meeresnationalpark ist bekannt für seine Buckelwale und die vielen Ausflugsmöglichkeiten.

Die Buckelwale aus dem nördlichen und südlichen Pazifik schwimmen jährlich tausende Kilometer um die tropischen Gewässer Costa Ricas zu besuchen. Die gefährdeten Wale kommen in die seichten und warmen Gewässer des Marino Ballena Meeresnationalparks bei Uvita um sich zu paaren und den Nachwuchs zur Welt zu bringen.

Die beste Zeit um Wale zu sehen ist von Dezember bis März (Nordamerikanische Population aus Alaska) und von August bis Mitte Oktober (Wale der südlichen Hemisphäre aus der Antarktis).

Der Nationalpark ist nach den Walen benannt. „Ballena“ bedeutet „Wal“ auf spanisch.

Marino Ballena war der erste Meeresnationalpark in Lateinamerica und ist der einzige in Costa Rica bei dem ein Meeresabschnitt unter Schutz steht.

Die Inseln Roca Ballena und „Tres Hermanas“ (drei Schwestern) sind wichtige Brutgebiete für viele Vogelarten. Zudem gibt es hier ein Korallenriff in dessen Hohlräumen viele Meerestiere und Pflanzen ihren Lebensraum finden und ein beliebtes Tauch- und Schnorchel-Revier an der Pazifikküste Costa Ricas ist. 

Das Hotel Cristal Ballena befindet sich in Hügellage über dem Marino Ballena Meeresnationalpark. Die Strände des Parkes sind zu Fuß erreichbar

Wir empfehlen:

  • Whale Watching (Wal-Touren), Bootsausflüge
  • Strandspaziergänge, Ausritte
  • Schnorchel oder Tauchausflüge.
  • Badeausflüg zum bekannten ‘Walschwanz/Whale Tale’, einem Korallenriff in charakteristischer Walflossenform im Nationalpark mit ruhigem Badegewässer

Was gibt es im Nationalpark zu sehen?

Die Hauptattraktion des Marino Ballena Meeresnationalparks sind natürlich die majestätischen Buckelwale.

Neben den Walen gibt es auf den Bootstouren auch verschiedenste Delphinarten wie den kleinen Schwertwal, Grindwale, Flecken- und Flaschenhals-Delfine, fliegende Fische und Meeresschildkröten zu entdecken.

Um die Inseln können Sie Seevögel wie Pelikane, braune Tölpel und Fregattvögel beobachten. Am Strand finden Sie schon einmal einen grünen Leguan.

Der Marino Ballena Meeresnationalpark beheimatet einen der artenreichsten maritimen Lebensräume Costa Ricas und ist immer einen Besuch wert.



Corcovado National Park

Der Corcovado Nationalpark bewahrt 65% von Costa Ricas Artenvielfalt

Der Corcovado Nationalpark bewahrt 65% von Costa Ricas Artenvielfalt

Der geschützt gelegene und weitgehend unberührte Nationalpark Corcovado ist für National Geographic  einer der besten Nationalparks der Welt.

Er ist einer der besterhaltenen Regenwälder Costa Ricas, zirka 42.000 Hektar groß und belegt ein Drittel der Halbinsel Osa. Er bewahrt 65% von Costa Ricas Artenvielfalt.

Corcovado ist ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber. Bei einem Besuch können Sie bis zu 4 Affenarten, eine große Ansammlung roter Aras, Agoutis, Tapire, Nasenbären, Faultiere, Vögel und vieles mehr entdecken

Wir empfehlen:

  • Ganztagesausflug per Boot

Die Terraba-Sierpe-Mangroven

Die Terraba-Sierpe-Mündungsgebiet ist das größte Mangroven- Reservat in Lateinamerika

Die Terraba-Sierpe-Mündungsgebiet ist das größte Mangroven- Reservat in Lateinamerika.

Das Mündungsgebiet des längsten Flusses Costa Ricas, des Térrabas, ist ein natürlicher Lebensraum für Affen, Vögel, Reptilien, Krokodilen und anderen exotischen Arten.

Im Térraba-Sierpe Schwemmland wachsen einige der größten Mangrovenbäume der Welt. Es ist das größte Mangroven- Reservat Lateinamerikas

Wir empfehlen:

  • Bootsausflug in den Mangroven (ein Top-Favorit)

Die Insel Caño

Die Insel Caño ist ein Paradies für Meerestiere und eines der besten Tauch- und Schnorchelgebiete

Die Insel Caño ist ein Paradies für Meerestiere und eines der besten Tauch- und Schnorchelgebiete

Umgeben vom tiefblauen Pazifik liegt 20 km vor der Küste der Halbinsel Osa vor Drake-Bay die kleine „Isla Caño“.

Die Insel ist für ihre weißen Sandstrände und das gut geschützte  Küsten-Korallenriff bekannt.

Wegen des klaren Wassers und der unberührten Natur ist sie der schönste Punkt Costa Ricas für Tauch- und Schnorchelausflüge.

Es gibt Riffhaie, Delfine, Buckelwale, Mantas, Meeresschildkröten, Kugelfische und Barrakudas zu sehen.

Es werden schöne Bootsausflüge mit Strandaufenthalt, Schnorchel- und Bade-Möglichkeit angeboten.

Auf der Insel Caño befindet sich auch eine wichtige archäologische Stätte – es wurden viele der perfekt geformten Granitsteinkugeln aus der Zeit vor Kolumbus gefunden. Im 17. und 18. Jahrhundert benutzten Piraten die Insel als Zuflucht. Ein Besuch dieser Bereiche ist nicht möglich.

Zu empfehlen:

  • Bootsausflug zur Insel mit Schnorcheln, Strand- und Bademöglichkeit.
  • Tauchausflug zur Insel (mit Flaschentauchgang)

Nauyaca Wassefälle

Schwimmausflug in einem Regenwald-Wasserfall

Schwimmausflug in einem Regenwald-Wasserfall

Diese traumhaften Wasserfälle sind eine der Hauptattraktionen der südlicher Pazifikküste Costa Ricas.

Einer der Wasserfälle ist 45 Meter hoch und ein anderer ergießt sich in Kaskaden in ein großes, tiefes Becken. Bei den Wasserfällen können Sie baden, klettern und springen oder einfach die Ruhe und Natur des tropischen Regenwaldes genießen.

Es werden Reittouren zum Nauyaca Wasserfall angeboten, die auch ein gutes landestypischen Frühstück und Mittagessen beinhalten.

Wir empfehlen:

  • Reit- oder Wandertour zu den Nauyaca Wasserfällen

Hacienda Barú – Naturschutzgebiet, Vogelbeobachtung

Die Hacienda Baru ist Naturschutzgebiet und ein Zentrum für Abenteuertouren

Die Hacienda Baru ist Naturschutzgebiet und ein Zentrum für Abenteuertouren

Die Hacienda Barú ist ein 300 Hektar großer Naturschutzpark nahe Dominikal an der südlichen Pazifikküste Costa Ricas.

Speziell daran ist, daß sich das Naturschutzgebiet von einem drei Kilometer langen Strandabschnitt bis in die Höhen des angrenzenden Gebirgskammes erstreckt.

Auf der Hacienda Baru finden sich eine Vielzahl von Lebensräumen, von Feuchtgebieten und sekundären Regenwälder im Tiefland bis zu primärem Regenwald auf dem Hochland des küstennahen Gebirgskammes.

Die Hacienda Baru bietet eine Vielzahl von Touren an, wie “The Flight of the Toucan” (Canopy), Baumklettern, Mangrove Walk and Rainforest Experience

Zu empfehlen:

  • Exploration & Canopy Zip Line, Baumklettern
  • Führungen und selbst geführte Attraktionen
  • Vogelbeobachtung
  • Rainforest Wandern

Die Steinkugeln von Costa Rica

Im Museum für Steinkugeln in der Finca 6 erfahren Sie mehr über diese Überreste indigenen Kultur aus früher Zeit

Im Museum für Steinkugeln in der Finca 6 erfahren Sie mehr über diese Überreste indigenen Kultur aus früher Zeit

Die fast perfekt kugelförmigen Steine haben einen Durchmesser von wenigen Zentimetern von bis zu 2,5 Metern und wiegen bis zu 16 Tonnen. Sie wurden ca 1930 bei Rodungsarbeiten für Bananenplantagen wiederentdeckt.

Die Steinkugeln (‚Espheras de Piedra‘ auf spanisch), die nach Meinung von Experten zu den eindrucksvollsten Beispielen der präkolumbianischer Kunst  Amerikas gehören, sind in ihrer Perfektion einzigartig.

Hunderte von ihnen wurden im Diquis Flußdelta (Flüsse Térraba und Sierpe) in der Nähe der Städte Palmar Sur (ca. 35km südlich vom Hotel Cristal Ballena), Cortés und Sierpe  und auf der Isla del Caño gefunden.

Der Verwendungszweck der Kugeln ist bis heute noch unklar. Vermutet wird, daß sie zur Abgrenzung von Stammesgebieten dienten oder astronomische Konstellationen darstellen oder als Kultstätte und Versammlungsort gedient haben.

Forscher gehen davon aus, dass die Kugeln zwischen 600 und 1000 n. Chr. hergestellt wurden. Das Alter ist jedoch nur schwer bestimmbar.

Die meisten Steine bestehen aus Gabbro, einem granitähnlichem magmatischen Gestein, das an den Fundorten der Kugeln nicht vorkommt. Eine der vielen offenen Fragen ist, wie die damaligen Ureinwohner eine 16 Tonnen schwere Steinkugel durch den Urwald transportiert haben.

Die mysteriösen Steinkugeln von Costa Rica wurden im Frühjahr von 2014 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Archiologisches Museum auf der Finca 6

2013 wurde in Sierpe auf dem Gebiet der Finca 6 ein Museum für die Steinkugeln eröffnet. Sie können einige Kugeln auch im Park der Ortschaft Palmar Norte (gegenüber vom Flughafen) auf eigene Faust besichtigen.

Nähere Informationen:
> wikipedia.org: Stone spheres of Costa Rica

Die Boruca – ein indigenes Volk Costa Ricas

Ein Besuch im Reservat der Boruca Indianer ist ein interessanter Kulturausflug in Costa Rica

Ein Besuch im Reservat der Boruca Indianer ist ein interessanter Kulturausflug in Costa Rica<

Die Boruca (auch Brunca oder Brunka) sind eine der größten indigenen Bevölkerungsgruppen Costa Ricas. Sie leben in einem Reservat nahe der Stadt Buenos Aires über dem Fluß Térraba .

Die Borucas sind bekannt für ihre Kunst und ihr Kunsthandwerk, besonders für ihre Webkunst und ihre charakteristisch bemalten Masken aus Balsaholz, die bei den Costaricanern und Touristen sehr beliebt sind.

Für die Boruca sind die Masken wichtiger Bestandteil der jährlichen Danza de los Diablitos-Zeremonie (Tanz der Teufelchen), die seit der Kolonisation jeden Winter begangen wird. Der Tanz schildert den Widerstand der Diablitos, die die Boruca darstellen, gegen die spanischen Eroberer.

In unserem Hotel-Shop bieten wir eine Auswahl dieser wunderschön geschnitzten and bemalten original Boruca-Masken an, die wir direkt von ihnen beziehen.

Es ist möglich das alljährliche Fest des „Tanzes der Teufel“ (Baile de los Diabolos) zu besuchen. Es dauert vom 30. Dezember bis 2. Jänner. Das Reservat liegt ca 60 km südlich des Hotels Cristal Ballena. Während des Festivals gibt es die Möglichkeit den Transport in das Reservat zu organisieren.

Ein Besuch mit dem eigenen 4×4 Wagen ist ebenfalls möglich (abhängig von den Wetterkonditionen). Die letzten 10km zum Reservat, gehen über eine Schotterpiste mit herrlicher Aussicht in die Berge.

Nähere Informationen:
> wikipedia.org: The Boruca